DNM steht für DermoNeuroModulation und ist eine Verfahren der Schmerztherapie. Mit DNM wird das Nervensystem manualtherapeuthisch behandelt. Es stellt eine perfekte Ergänzung der Faszientherapie dar.

DNM wurde von Diane Jacobs, einer sehr erfahrenen und renommierten Physiotherapeutin aus Sasketchwan, Canada entwickelt.

Diane Jacobs, Paris 2019 (Foto: privat)

Diane Jacobs, Paris 2019 (Foto: privat)

DNM basiert darauf, dass Schmerzen häufig dadurch entstehen, dass periphere Nerven und ihre oberflächlichen Zweige in ihrer Mobilität eingeschränkt werden.

Diese Nerven sind tunnelig umhüllt von Gewebe, in dem sie sich ungehindert bewegen und mit Nährstoffen versorgt werden müssen.

Kommt es hier zu Störungen (Tunnel-Syndrom) können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen die Folge sein.

Ursächlich hier ist zumeist, dass die Patientin / der Patient sich zu wenig oder zu monoton bewegt.

Beispiel: Zweige der kutanen Nerven, hier im Bereich des Latissimimus (Quelle: Diane Jacobs)

Beispiel: Zweige der kutanen Nerven, hier im Bereich des Latissimimus (Quelle: Diane Jacobs)

DNM wendet sich an das Nervensystem. Durch manuelle Gewebeverschiebungen und langsame, interaktive Positionierungen des Patienten, erreicht DNM periphere Nerven in ihrem gesamten Verlauf (von unter der Haut bis zur Wirbelsäule) und macht sie “wieder beweglich”.

Hartnäckige Schmerzen, die neural bedingt sind, können auf diesem Weg effektiv, schonend und nachhaltig reduziert und beseitigt werden.

Die sanfte, strukturierte und effektive DNM-Therapie hat sich insbesondere bewährt bei neural bedingten Schmerzen und Bewegungseinschränkungen:

  • des Rückens

  • der Schulter

  • von Kopf und Nacken

  • der oberen Extremitäten (v.a. Ellenbogen, Hand)

  • der unteren Extremitäten (v.a. Knie, Fuß)

Vor allem in der Kombination von DNM mit der Faszientherapie habe ich in meiner täglichen Praxis sehr gute Ergebnisse erzielt.

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— NOInotes (https://noinotes.wordpress.com/2010/12/07/pamelas-lotion/)